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Alexander Kluge & Sabine Kluge
Was macht ihr genau?
Mit Kluge Konsorten begleiten wir Menschen und Organisationen bei der digitalen und kulturellen Transformation – entweder punktuell, aber noch lieber mit einer integrierten Konzeption und Umsetzung zeitgemäßer Organisations-, Strategie-, Führungskräfte- und Personalentwicklung.
Was sie/er besser kann als ich
SIE: Alexander ist ruhiger, gelassener und geduldiger als ich.
ER: Sie kann kochen wie eine Göttin, erinnert sich immer an alle Namen und Songtexte, kann hervorragend konzeptionieren und ist einfach eine tolle Frau.
Größter Reibungspunkt
SIE: Zu Reibung führt – selten, aber doch – meine oft schnelle Begeisterung, die auch in schnelle Aktivität und Umsetzung mündet, ohne dass ich die Geduld habe, mich abzustimmen oder zu erklären. Da ist Alexander oft ein wenig „bedachter“ und es vergeht manchmal eine Weile, bis wir die Begeisterung teilen.
ER: Sie optimiert kontinuierlich die Terminplanung, er hätte wenigstens 24 Stunden vorher gerne einen festen Plan.
Warum wir (trotzdem) ein super Team sind
SIE: Weil wir beide einen unverbrüchlichen Riesenrespekt voreinander haben und in der Überzeugung leben, dass die Ideen des anderen stets Hand und Fuß haben.
ER: Kein „trotzdem“. Weil wir uns bestens ergänzen, gemeinsam für Themen begeistern und dann zusammen das Ziel erreichen. Und Reibungspunkte höchstens als Entwicklungschancen sehen.
Wie transformiert man eine Ehe/Beziehung
SIE: Indem man immer wieder gute Zeiten aufleben lässt, sich ihrer erinnert und diese Erinnerung auch ausspricht, gemeinsam positiv erlebte Orte aufsucht, die an gute Zeiten erinnern: Sich auf diese Weise immer wieder des Anfangszaubers der gemeinsamen Liebe zu versichern. Sowieso ist das gemeinsame Sprechen über die Beziehung ein wichtiges Fundament, um einander verbunden zu sein und es auch zu bleiben. Wir sprechen beide immer wieder und sehr oft das eigentlich Selbstverständliche aus, das aber meistens nicht zur Sprache kommt, nämlich, wie gerne wir mit dem anderen zusammen sind und wie sehr wir das Leben an der Seite des anderen genießen.
ER: Mit Demut. Mit Rücksicht und Achtsamkeit aufeinander und füreinander. Mit Liebe und Respekt.

Sophia Rödiger & Lukas Fütterer
Was macht ihr genau?
Wir begleiten mit www.MountainMinds.net Organisationen und Führungspersönlichkeiten systemisch bei ihrer Transformation hin zu digitaler Führung in Netzwerken mit Achtsamkeit. Unsere Überzeugung: Wenn wir unser Bewusstsein schärfen um Interventionen auf struktureller Verhältnis- sowie Verhaltensebene zu gestalten, gelingt die Transformation achtsam und digital. Definitiv nachhaltiger als einfach nur ein „neues Mindset“ auf PowerPoint-Folien zu schreiben.
Was sie/er besser kann als ich
ER: Sophia ist mein Vorbild hinsichtlich Kreativität und Disziplin. Von ihr lerne ich jeden Tag, innovative Wege zu gehen und konsequent wichtige Ziele zu verfolgen. Das geht vom wirklich perfekten Workshop-Design und genialen Visualisierungen bis hin zur Inneneinrichtung zu Hause und der sportlichen Ambition beim Halbmarathon immer neue Bestzeiten zu laufen.
SIE: Auf jeden Fall das Netzwerken. Lukas hat eine Gabe die passenden Menschen zusammenbringen – ob in Organisationen oder abends beim Veggie-Grillen.
Außerdem kann er alles besser, was mit Detailplanung zu tun hat, von Verträgen, Steuern, über neue Tools bis hin zu unserer Unternehmensgründung. Lukas fuchst sich r ein und durchdenkt alles bis zum Ende, während ich schon wieder einen neuen, wilden Gedanken habe.
Größter Reibungspunkt
ER: Genuss versus Disziplin. Während ich gutes Essen verbunden mit Geselligkeit sehr ausgedehnt genießen kann oder in unserem Campervan auch mal einen ganzen Tag vertrödle, ist Sophia voll Bewegungsenergie und vergisst auch mal das achtsame Essen. Vielleicht würde ich ohne sie 15 Kilo mehr wiegen und sie würde ohne mich verhungern. Auf jeden Fall gut, dass wir uns hier ergänzen.
SIE: Design follows function oder doch lieber andersherum? Ich bin Purist und brauche viel leeren Raum, klare Linien und schlichtes Design: so kann ich gut arbeiten, leben und kreativ sein. Alles andere erzeugt Chaos und Beklemmung in meinem Kopf. Lukas muss hier wirklich viele Kompromisse eingehen, denn für ihn geht es um Praktikabilität, Funktion und schnellen Zugriff. Klappt leider nicht, wenn ich alles im Bettkasten, in dekorativen Kisten verstaue oder auf eBay Kleinanzeigen verticke.
Warum wir (trotzdem) ein super Team sind
ER: Wir haben in den letzten Jahren bereits so viele Herausforderungen gemeinsam gemeistert, dass ich überzeugt davon bin, mit Sophia alles schaffen zu können. Ich schätze die unterschiedlichen Stärken, die wir gemeinsam verbinden. Mit Sophia im Team lassen sich unser Alltag in Stuttgart, die Arbeit mit MountainMinds und die regelmäßigen Ausflüge in die Berge wundervoll gestalten.
SIE: Durch ihn habe ich gelernt, weniger spontan und improvisiert in den Tag zu gehen, das heißt ich plane genauer für alles Blocker ein, um besser vorbereitet und gelassener zu sein. Lukas holt das Beste aus mir heraus und ich hätte meine persönlichen Transformationen sowie Krisen im Leben ohne ihn nicht so gestärkt durchstanden. Weder hätte ich das freeriding gewagt noch wäre ich Finisher von so vielen Halb-Marathons.
Unsere Firma MountainMinds ist gerade deswegen so besonders, weil wir hier unsere Stärken und Passionen zu einem USP in der Transformation-Beratung kombiniert haben.
Wie transformiert man eine Ehe/Beziehung
ER: Dankbarkeit in zwei Dimensionen: Für die vielen Facetten in unserem Leben, die uns verbinden und genauso die unterschiedlichen Perspektiven, die uns voneinander lernen lassen. Eine gute Beziehung bedeutet für mich, sich jeden Tag wieder neu aktiv füreinander zu entscheiden. Das geht besonders gut im ständigen ehrlichen Austausch, mit Achtsamkeit und konsequenter Weiterentwicklung – individuell und als Paar.
SIE: Es geht hier um “sich lieben” als ein Verb. Das heißt aktiv jeden Tag etwas dafür zu tun, so wie wir das im Job machen oder ins Training gehen. Es gibt kein “Geheimrezept”, was aber unsere Stärke ist: Achtsam Zuhören und gute Gespräche führen um aufkommende Bedürfnisse, Ansichten und Emotionen in die Beziehung zu bringen und besprechbar zu machen. Ich bin überzeugt, die entscheidende Basis beginnt noch einen Schritt zuvor. Nur wenn jede:r mit sich bewusst verbunden und zufrieden ist, können beide Partner zusammen noch besser werden und gestalten.
Photo credit: Sarah Guber // CURT
Tina Burkhardt & Tobias Burkhardt
Was macht ihr genau?
Mit unserer SHIFTSCHOOL haben wir vor 5 Jahren Deutschlands erste Akademie für Digitale Transformation gebaut. Sie ist eine Schule für Menschen, die in unsicheren und turbulenten Zeiten wirklich etwas verändern wollen und dafür bereit sind, sich selbst und den Status Quo in Frage zu stellen. Unser oberstes Ziel ist es, Menschen nicht zu besseren Maschinen zu machen, sondern zu besseren Leadern. In unseren Programmen lernen unsere Teilnehmer*innen, ihre menschliche Kreativität dazu zu nutzen, Führung neu zu denken, um endlich den Wandel herbeizuführen, den wir in der Welt sehen wollen.
Was sie/er besser kann als ich
ER: Tina hat einen anderen Blick auf die Dinge. Sie sieht zuallererst die Ängste und Wünsche von Menschen. Sie versucht deswegen vor allem, die menschliche Seite der Transformation zu vermitteln, also Menschen, die bisher wenig mit Technologie am Hut hatten, die Angst zu nehmen und die Sicherheit zu geben, dass alles erlernbar ist. Anstatt nur darauf zu schauen, was richtig und wichtig ist, hat sie ein gutes Gespür dafür, was eine Gemeinschaft braucht, um nachhaltig zu funktionieren: Sicherheit, Respekt und Spaß an der Veränderung.
SIE: Tobias ist unglaublich strategisch, schnell im Denken, wahnsinnig kreativ und vor allem sehr visionär. Wenn er etwas liest, anhört, beobachtet oder diskutiert, stellt er sofort unglaubliche viele Querverbindungen her und formt das vor seinem inneren Auge zu einem großen Ganzen. Ich glaube, er verzweifelt manchmal ein wenig mit mir und seiner Umwelt, weil wir einfach nicht so schnell hinterherkommen 😉 Außerdem ist er der weltbeste Schultütenbastler und Gute-Nacht-Geschichten-Vorleser für seine Töchter, kocht viel besser und mit viel mehr Leidenschaft als ich und zieht alles durch, was er sich vorgenommen hat – ohne Wenn und Aber.
Größter Reibungspunkt
ER: Zwar sind wir schon sehr viel besser darin geworden, Privates und Berufliches zu trennen, aber es ist nach wie vor eine große Herausforderung für uns beide. Wir haben in den letzten Jahren mit wahnsinnig viel Leidenschaft und sehr viel persönlichem Einsatz daran gearbeitet, die SHIFTSCHOOL aufzubauen. Gerade weil arbeiten uns beiden so viel Spaß macht, ist es uns oft nicht gelungen, abends und am Wochenende das Business mal Business sein zu lassen. Dort konsequenter zu trennen, ist aber nicht nur für unsere Familie wichtig, sondern wirkt sich letztlich auch im Job aus. Während wir früher oft gedacht haben, dass viel auch viel hilft, werden wir immer besser darin, auch mal Nein zu sagen und uns die nötigen Auszeiten zu nehmen, um die mentale und physische Energie für neue Ideen zu haben.
SIE: Definitiv unsere ganz unterschiedliche Sicht- und Herangehensweise und unser Leben als Patchworkfamilie. Ich bin jemand, der stark auf Verpflichtungen von außen reagiert, wenig eigene „accountability“ hat und eher generalistisch von Thema zu Thema und von Aufgabe zu Aufgabe springt. Erst kommen eigentlich immer die anderen. Tobias ist genau das Gegenteil. Er hinterfragt ganz genau, WARUM etwas so ist und ob es Sinn macht, etwas zu erledigen – ganz egal, wer etwas von ihm will. Zudem hat er ein hohes Maß an „accountability“ sich und auch unserem Unternehmen gegenüber. Und in einer Patchworkfamilie mit drei Töchtern sind einfach immer wieder viel Diskutieren und Kompromisse angesagt. Das klappt mal besser – mal weniger gut.
Warum wir (trotzdem) ein super Team sind
ER: Wir sind trotz aller Unterschiede ein super Team, weil wir uns sehr gut ergänzen. Wir sind sehr unterschiedliche Persönlichkeiten, aber ich glaube, dass uns beiden transformative Themen zu Gute kommen. Es ist uns sehr gut gelungen, die ganz unterschiedlichen Stärken zu nutzen, um eine ganz andere Akademie ins Lebens zu rufen, die sich gerade deswegen unterscheidet, weil sowohl Tina als auch ich ihr unseren Stempel aufdrücken konnten. Menschlichkeit und Zukunftsorientierung sind eine sehr gute Mischung, wenn man 21st Century Skills vermitteln will. Das gelingt uns aber nur, weil wir exakt die gleichen Werte haben und eine große Leidenschaft fürs Lernen teilen.
SIE: Wir sind in den letzten 10 Jahren durch so viele Höhen und vor allem auch Tiefen miteinander gegangen, dass uns das einfach unglaublich zusammengeschweißt hat. Und so sehr unsere unterschiedliche Art oft anstrengend sein kann, so sehr wissen wir genau diese Kombination auch zu schätzen. Wenn wir uns streiten, was durchaus vorkommt bei unserem Temperament, ist aber danach auch schnell wieder alles in Ordnung, jeder hat seinen Standpunkt dargelegt und danach ist es erledigt. Außerdem können wir prima mit- und auch übereinander lachen, weil wir gelernt haben, dass wir uns einfach nicht zu ernst nehmen sollten.
Wie transformiert man eine Ehe/Beziehung
ER: In dem man weniger plant, viel ausprobiert, einfach mal macht und versucht, sich auch in schwierigen Zeiten eine gewisse Leichtigkeit zu bewahren. Genau wie im Business müssen wir uns persönlich ständig hinterfragen, dazulernen und uns gemeinsam weiterentwickeln. In der Tat gibt es da viele Parallelen zu dem, was wir unseren Transformation Manager*innen vermitteln wollen. Eine Ehe funktioniert nur dann gut, wenn man eine gemeinsame Vision vom Leben hat, sich gegenseitig bedingungslos vertraut und gleichzeitig Verantwortung übernimmt. Genau diese Punkte sind auch die Grundpfeiler von zukunftsorientiertem Leadership. Es sind niemals die Methoden oder die Technologien, die etwas erfolgreich machen oder zum Scheitern bringen, sondern das „Dazwischen“, was entsteht, wenn Menschen aufeinandertreffen. Darauf muss man Acht geben, der Rest kommt von ganz allein.
SIE: Wie generell beim Lernen, nämlich dadurch, dass man gemeinsame Erfahrungen macht und anschließend darüber nachdenkt – vor allem über sich selbst und sein Verhalten. Dadurch, dass man dem anderen wirklich zuhört, beobachtet, was ihm wichtig ist, viel gemeinsam spricht und neben all den Pflichten, die Familie und Job mit sich bringen, immer am Anderen interessiert bleibt und sich auch Mühe gibt, immer wieder Schwung in die Beziehung zu bringen. Das ist oft sehr anstrengend im Alltag. Aber es lohnt sich, stelle ich dann immer wieder fest, wenn einer von uns beiden sich „einen Ruck gegeben hat“ und den anderen überrascht. Man braucht eine Vorstellung davon, wo man im Leben als Paar noch hinmöchte und dass man sich in diesem Punkt auch gegenseitig nichts vormacht.

